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Technologie- und Dienstleistungsanbieter auf Wachstumskurs

Der deutsche Technologiekonzern Bosch setzt seine Erfolgsgeschichte in Asien fort.

Der deutsche Technologiekonzern Bosch setzt seine Erfolgsgeschichte in Asien fort. Der Umsatz in der Region ist innerhalb von fünf Jahren um 60 % gestiegen, von 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 12,6 Milliarden Euro im Jahr 2012. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der Region am Bosch-Gesamtumsatz von 13 % auf 24 % gestiegen. Mittelfristig strebt Bosch an, 30 % seines Umsatzes in der Region zu erwirtschaften. Schwerpunkte sind dabei Indien und Südostasien.

Neben lokaler Fertigung setzt Bosch verstärkt auf lokale Entwicklung. Der Fokus liegt auf Produkten, die auf den jeweiligen lokalen Markt zugeschnitten sind. In Indien wurde beispielsweise ein ABS-Antiblockiersystem für zweirädrige Fahrzeuge entwickelt. Darüber hinaus ergänzen lokal entwickelte Produkte das Angebot in etablierten Märkten. So eignet sich beispielsweise ein speziell für indische Dieselfahrzeuge entwickeltes Common-Rail-Einspritzsystem auch für Kleinfahrzeuge in anderen Ländern. Anfang 2013 beschäftigte das Unternehmen rund 25.000 Mitarbeiter in Indien, rund 12.000 davon im größten Entwicklungszentrum für IT außerhalb Deutschlands.

Südostasien ist derzeit der am schnellsten wachsende Markt für Bosch. 2012 stieg der Umsatz dort um 30 % auf über 700 Millionen Euro. Die geplante Gründung der ASEAN Economic Community im Jahr 2015 wird vielversprechende neue Märkte wie Laos, Kambodscha und Myanmar eröffnen. Bosch ist seit 2012 in Laos und Kambodscha und seit April 2013 in Myanmar mit Vertretungen vertreten. Anfang 2013 beschäftigte Bosch rund 5.500 Mitarbeiter in neun südostasiatischen Ländern, Tendenz steigend. Das Software Engineering Center in Vietnam beispielsweise plant, in den nächsten drei bis vier Jahren weitere 500 Mitarbeiter einzustellen.

Die Bosch-Gruppe ist ein weltweit führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit insgesamt mehr als 300.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Die Gruppe ist in den Bereichen Automobiltechnik, Industrietechnik, Konsumgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik tätig. 

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